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Tarpaulins
Der Ausgangspunkt für "Tarpaulins" ist ein farbenfrohes Störmoment im Stadtbild von Los Angeles: ein Haus, das in eine riesige gestreifte Plane gehüllt ist. Es ist eines der Zelte, die zur Schädlingsbekämpfung mit Giftgas befüllt werden. Die Filmemacherin Lisa Truttmann erzählt die Geschichte dieser geheimnisvollen Objekte, indem sie über einen Zeitraum von zwei Jahren die buntgestreiften Zelte aufspürt. Sie dokumentiert die Wohnhäuser, die Termiten und die Spuren, die sie hinterlassen. Die Suche nach den winzigsten Bewohnern der Stadt und ihren Jägern
...Der Ausgangspunkt für "Tarpaulins" ist ein farbenfrohes Störmoment im Stadtbild von Los Angeles: ein Haus, das in eine riesige gestreifte Plane gehüllt ist. Es ist eines der Zelte, die zur Schädlingsbekämpfung mit Giftgas befüllt werden. Die Filmemacherin Lisa Truttmann erzählt die Geschichte dieser geheimnisvollen Objekte, indem sie über einen Zeitraum von zwei Jahren die buntgestreiften Zelte aufspürt. Sie dokumentiert die Wohnhäuser, die Termiten und die Spuren, die sie hinterlassen. Die Suche nach den winzigsten Bewohnern der Stadt und ihren Jägern wirft Fragen nach Leben und Tod, Profit und Verlust, Heim und Fremde, Mikro- und Makrokosmos auf. Die Zelte werden zu temporären Skulpturen, gigantische Kreaturen, die sich im Wind blähen, Skelette, die von Arbeitern verhüllt und entblößt werden. Holzstrukturen, beinahe fertige Häuser, nach einem Angriff zu zerklüfteten Mondlandschaften erodiert. Und dort, unter dem farbenprächtigen Umhang mit seiner brutalen Funktion gelingt es Truttmann im Unheimlichen etwas Wahrhaftiges einzufangen.