Ein Augenblick Leben
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Ein Augenblick Leben

Regie: Anita Natmeßnig

2014 89 Min.


AT

Freigegeben ab 12 Jahren


Ein Augenblick Leben ist das berührende Vermächtnis von DI Robert Linhart. Seine Botschaft an die Nachwelt: Die Leute sollen sich mehr selber mögen, dann mögen sie auch die anderen mehr. Anita Natmeßnig führte mit dem 53-Jährigen in seinen letzten Lebenswochen ungewöhnlich offene Gespräche. Der an Lungenkrebs Erkrankte wurde der Regisseurin zum Vorbild: Das Unveränderbare gelassen annehmen. Der Film vermittelt die persönliche Lehre einer Begegnung: Getrenntheit ist eine Illusion. Verbundenheit unsere wahre Natur. Der Tod eine Illusion. Leben ist ewig. Jetzt. – Das Ergebnis: Ein bewegender Film über das Leben.

Der Dokumentarfilm ist die Einlösung eines Versprechens. Robert Linhart war ein Protagonist im Kinofilm „Zeit zu gehen“ (A, 2006, 95’) von Anita Natmeßnig über unheilbar krebskranke Menschen im CS Hospiz Rennweg. Er wollte der Nachwelt filmisch erhalten bleiben und die Regisseurin versprach ihm – eine Woche vor seinem Tod –, einen eigenen Film über ihn zu realisieren. Er gestattete ihr Aufnahmen bis über seinen Tod hinaus.

Ein Augenblick Leben – ein Kaleidoskop an Gefühlen: traurig und schön, humorvoll und ängstlich, kathartisch und weise. Die großen Fragen des Lebens und die Banalitäten des Alltags. Das Zeugnis einer außergewöhnlichen Begegnung und der Verbundenheit über den Tod hinaus. Der Dokumentarfilm lädt zum Mit-Fühlen ein und bietet zugleich Zeit zum Nachdenken – über das eigene Leben.

Der Dokumentarfilm vermittelt bereits über seinen Titel Ein Augenblick Leben eine Überzeugung der Regisseurin Anita Natmeßnig: Aus einer Metaperspektive betrachtet währt unser Leben auf Erden nur einen Augenblick lang und ist zugleich nur im Augenblick erfahrbar.

Stab

Buch und Regie
Anita Natmeßnig
Schnitt und Dramaturgie
Adam Wallisch
Kamera
Helmut Wimmer aac
Ergänzende Aufnahmen
Adam Wallisch, Anita Natmeßnig
Originalton
Bruno Pisek
Musik
Herbert Tucmandl
Tonschnitt und Sounddesign
Rudolf Gottsberger
Tonmischung
Thomas Pötz
Dramaturgische Beratung
Erich Dworak
Producerin
Johanna Scherz
Produzenten
Franz Novotny, Alexander Glehr

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